Sonntag, 21. Januar 2018

Ende und Anfang

Dies ist mein vorletzter Post in "acht Stunden sind kein Tag" 

weiter geht's schon bald in meinem neuen blog.
Es war eine schöne Zeit hier mit Euch! Danke dafür. 

In einem letzten Post werde ich zum neuen Blog überleiten und hoffe, dass Ihr mir dorthin folgt. 

Weil ich es nicht schaffe, gleichzeitig am neuen blog zu bauen und hier zu posten, ist hier jetzt Schluß. Zugleich soll mich das Ende hier motivieren, endlich mit dem Neuen zu starten. Ich verspreche, lange wird es nicht mehr dauern. 

Was ich Euch aber noch ganz besonders ans Herz legen will - schaut bei Beate im Bahnwärterhäuschen vorbei. Der Orkan Friederike hat großen Schaden am Bahnwärterhaus hinterlassen. Beate und Ihr Mann können jede Hilfe gebrauchen. 

Jeden Tag kann etwas passieren, das uns den Boden unter den Füßen wegzieht, nur wenn es ein Netz gibt, fällt man nicht. Gut vernetzt und verlinkt sind wir hier untereinander, nun ist es an der Zeit, dass wir dieses Netz ein Reales werden lassen. 

Bis bald!
Eure Sabine 




 


Samstag, 30. Dezember 2017

Ein gutes Jahr...

...  geht zu Ende und ich möchte Euch danken

... für Eure Treue
... für Eure guten Worte
... für Aufmunterung und Unterstützung
... für viel Freude und

einfach dafür, dass Ihr mir immer wieder zeigt, hier und und einige von Euch im realen Leben, dass es Freundschaft gibt, dass diese in vielerlei Art möglich ist und wie wichtig sie ist. Freundschaft füreinander, Respekt voreinander, Wohlwollen anderen und uns selber gegenüber sind für mich ganz wichtige Pfeiler des Zusammenlebens.

Danke, dass es Euch gibt. Ihr macht mein Leben reicher.

Mit einem Spaziergang auf unseren Hausberg möchte ich dieses Jahr abschließen.

Obwohl ich kein Winterkind bin, kann ich mich dem magischen blauen Licht und der verzauberten Landschaft, nachdem der erste Schnee gefallen ist, nicht verschließen. 



wald-im-fruehen-winter


Es ist kalt und windig.


blick-aufs-winterliche-schmuttertal

Die Schmutter schlängelt sich noch ungebremst von Eis durch ihr liebliches Tal.






sonne-blizt-durch-die-aeste



Ein paar Sonnenstrahlen blitzen durch die Äste.


kleiner-friedhof-im-wald

Auf dem Berg wird es heller und laut. Der Wind tobt durch die Wipfel.




rostiges-gitter-im-wald

Wer hier ruht, ruht ungestört.




rostiges-tor-am-friedhof



Irgendwann öffnet die Zeit das Tor, einen Prinzen brauchts dafür nicht.




wurzeltier-im-winter

Das Wurzeltier im Winterschlaf erstarrt, macht keine Anstalten mich aufzuhalten.



blick-auf-taefertingen

Ich verlasse den dunklen Wald und steige ins helle Tal hinab.



frisch-geschlagenes-holz


Jeder Punkt ein Versprechen auf Wärme und Gemütlichkeit. 



erster-schnee-auf-braunem-blatt

Das war nur der Anfang, da kommt noch mehr. 




schloss-in-hammel-im-winter

ich freu mich drauf und geh zurück in meine warme Stube. 



bloggerin-50plus-im-winter


Kommt gut uns sicher ins neue Jahr! 

Liebe Grüße
Sabine 

 


Sonntag, 3. Dezember 2017

no place to be?

Eine meiner Kindheiterinnerungen ist der Blick aus dem Fenster auf den belebten Kleinstadtbahnhof. Da fuhren die roten Schienenbusse ein und aus und rostbraune und  grüne klapprige Güterzüge, beladen mit dem was das Tal produzierte. Dunkelgrün waren die Züge, die in die nächst größere Stadt fuhren. 

Menschen kamen und gingen, vertraten sich auf den Bahnsteigen die Füße oder eilten, um den Zug nicht zu verpassen. Koffer wurden auf Wagen gestapelt, Postpakete auf anderen. Es gab einen Zeitungskiosk und eine Bahnhofsgaststätte, beide gut besucht.

Was ich da sah, war wie ein Wimmelbild. Zentrale Person mein Onkel Heinrich, der die Schranke bediente. Damals querte die Bahn noch die Hauptstraße. 

Als ich längst schon nicht mehr dort wohnte, wurde der Bahnhof an den Stadtrand verlegt. Ob es dort heute noch wimmelt, weiß ich nicht. Was mir geblieben ist, ist eine Vorliebe für Bahnhofsarchitektur und für Züge. Ich schau sie mir gerne an, fahre aber lieber mit dem Auto. 

Den kleinen Bahnhof im Nachbarstadtteil hab ich schon vor ein paar Jahren durch Zufall entdeckt und Bilder gemacht. 




bahnhof-westheim-wie-er-war


bahnhof-westheim-einst

Neulich war ich wieder dort und erstaunt, dass er zwar hergerichtet, aber weniger den je ein Ort ist, an dem man sich gerne aufhalten möchte. 



bahnhof-westheim

tweed-ist-chic-50plus-style
Vielleicht bin ich ja vorschnell in meinem Urteil, wenn ich mich frage, warum er nach der Sanierung noch weniger zum Verweilen einlädt als zuvor. 




tweed-und-pels-50plus-stil
Vielleicht ist er einfach noch nicht fertig und sieht einer großartigen Zukunft als lebhafter Stadtteil-Mittelpunkt entgegen. Es wäre ihm und uns zu wünschen, 



schick-in-tweed-50-plus-style

dass er mehr wird als Haltepunkt und Fahrradparkplatz.



schiebermütze-50plus-stil

Dass die gesichtlosen Fenster wieder hell erstrahlen und die geschlossenen Türen sich weit öffnen. 



bahnstrecke-nach-ulm

Ein Bahnhof weckt Fernweh, es wäre der ideale Ort für Begegnungen. Ein Ort der Grenzen überwindet, auch die im Kopf. Ein schöner Traum.




bahnhof-westhei


Immerhin sind Teile von ihm so alt wie ich. Da ist doch ein Wandel noch möglich.




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